Zustimmung 2008
Zur Zeit (August 2009) sammeln wir Unterstützung für den laufenden Wettbewerb. Wer das Centro stärken will, kann die Räume nutzen, Genossenschaftsmitglied werden, den Förderverein unterstützen, Briefe schreiben, Aktionen ausdenken - und einfach mal vorbeikommen…
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Die unten aufgeführte Aktion ” X Stimmen dafür…” lief im Sommer 2008, also im vergangenen Jahr, bevor wir die Genossenschaft gegründet haben. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben.
“Das Centro Sociale ist wichtig. Wir wollen, dass das Projekt in der Sternstr. 2, das selbstorganisert und genossenschaftlich getragen ist, wachsen kann und unterstützen die Gründung der Sozialgenossenschaft St. Pauli Nord eG als Trägerin des Projekts.”
Immer mehr Menschen und Projekte stellen sich an die Seite des Centro Sociale. Wir dokumentieren die Namen unserer UnterstützerInnen und die solidarischen Stimmen aus den umliegenden Vierteln (zum jetzigen Zeitpunkt sind es 135 Einträge, weitestgehend in alphabetischer Reihenfolge). Die Liste ist NICHT identisch mit der Liste der Genossenschaftsmitglieder!
Du willst dabei sein? Sie wollen sich für’s Centro Sociale aussprechen? Dann schick (-en Sie) jetzt eine Mail an solidarisch (at) gmx.de - gerne mit weiteren Infos, so wie es die anderen bisher auch schon gemacht haben…
Lars Bargmann, wohnt in Barmbek, arbeitet in der Sternstraße
Dr. Sybille Bauriedl, Geographin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
“Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord rundrum, weil damit ein Anlaufpunkt für soziale Vernetzung und Bürgeranliegen im Stadtteil entsteht, der gerade in Zeiten prekärer Arbeits-, Wohn- und Lebensverhältnis wichtig ist. Ich lebe seit vielen Jahren in der Schanze, St. Pauli und vermisse einen solchen Ort, der Allen offenen steht.”
Nicola Berchtold (35), Redakteurin, wohnt mit kurzer Unterbrechung seit 13 Jahren in der Schanze:
“Das Centro Social ist wichtig, weil hier ein nichtkommerzieller Ort geschaffen wird inmitten unseres hochkommerzialisierten Lebens und vor allem inmitten eines Stadtteils, der sein Gesicht immer mehr in Richtung Kommerz verändert. Aber hier leben und wohnen immer noch Menschen, die nicht immer nur als Konsumenten oder Verbraucher wahrgenommen werden wollen, sondern als gesellige Mitmenschen einer sozialen Gemeinschaft!”
Prof. Dr. Ulrike Bergermann, Medienwissenschaftlerin
Klaus-Peter Berndt, 54 Jahre, Sozialarbeiter, Lebenskünstler und Berater:
„Das Centro Sociale ist wichtig, weil es unsere Demokratie ‘bewahrt’. Ich unterstütze die Genossenschaft, weil für die Gründung weniger als Einpromill von 700 Milliarden reicht.“
bildwechsel (gegründet 1979), dachverband frauen+/medien/kultur
“wie könnten wir Nicht dafür sein :- ) jeder stadtteil sollte (s)ein eigengestaltetes zentrum haben. die gründe dafür sind so zahlreich wie selbstverständlich. es ist eine gute idee mit biosiegel.”
Annette Brand
“Das Centro Social ist wichtig, weil Latte Macchiato und Boutiquen nicht satt machen. Ich unterstütze die Gründung der Genossenschaft, weil ich mich auf eine weitere Alternative, neben der Roten Flora, freue, die man hier unbedingt braucht. Das Centro muß ein fester Bestandteil im Viertel werden.”
nika breithaupt, 27, kunststudentin, wohnt in st. pauli süd
Christian Brunotte
Buchhandlung im Schanzenviertel, Buchladenkollektiv Schulterblatt:
“Die Buchhandlung im Schanzenviertel unterstützt mit voller Kraft das Centro Sociale in seinem Bemühen nicht noch weitere Räume dem Kommerz preiszugeben. Auch wir denken, dass der derzeitigen Entwicklung im Schanzenviertel etwas entgegengesetzt werden muss.”
Silke Buchholz, Anwohnerin
Willi van Buggenum, Bewohner
Arne Bunk, bildender Künstler und Filmemacher, Schanzenviertel
Doro Carl, Filmemacherin
Regine Christiansen, Fotografin
“… denn neue, lebendige Initiativen braucht das Land.”
Ariane Dandorfer, Anwohnerin St. Pauli
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil wir Räume für unsere Träume brauchen, damit wir Neues und Lebendiges in unseren Stadtteilen entstehen lassen können.”
Carla Deiters, Nernstweg Combo, Ottensen
Jutta Dötsch, St. Pauli
Jörn Dobert, Bewohner der Susannenstraße, Bildungsreferent:
“Das Viertel ist mehr als Partymeile und teurer Wohnstandort. Es wird Zeit,
dass der so genannten Aufwertung etwas entgegengesetzt wird. Dafür steht das Centro
Sociale.”
Claus Draeger, Sozialpädagoge, Sympathisant, Anwohner
Waltraut Duensing, Mitglied attac Hamburg
durbahn (56), künstlerin
Patricia Feddersen, Anwohnerin St. Pauli
Ines Fögen (42), Diplomsoziologin, St. Pauli Süd
Birgit Frank (55)
Oliver Fricke, 31 Jahre, Arbeitserzieher / -therapeut, Altona
Tina Fritsche, freie Schreiberin
“Weil wir Räume brauchen, in denen nicht von vornherein festgeschrieben ist, was darin passieren soll, sondern in denen Phantasie und Gemeinsinn blühen kann. Weil wir ein Netzwerk wollen, um einen Kontrapunkt gegen die Umstrukturierung zu setzen. Weil es gut tut, zu wissen, dass es ein ‘Wohnzimmer’, einen Freiraum gibt, in dem wir gemeinsam palavern, spielen, streiten, lachen, debattieren, feiern, politisieren und Pläne schmieden können (und noch viel mehr) - unabhängig davon, woher wir kommen und wieviel Geld wir jeweils in der Tasche haben.”
Ernst Fülling, Vorstand Lebendiges Altona e.V.
“Das Centro Social ist wichtig, weil es ein leuchtendes Beispiel dafür ist, wie engagierte und solidarisch agierende Menschen die Gestaltung ihres Viertels und damit ihrer Stadt selbst aktiv und erfolgreich in die Hand nehmen. Es ist für mich ein zukunftsweisender Meilenstein für die Entwicklung einer aktiven demokratischen Stadtkultur. Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord und rundrum, weil damit eine wirklich an den hier lebenden Menschen interessierte und damit demokratische Organisation entsteht, die essentiell zur Lebensqualität des Stadtteil beitragen kann. Sie macht anderen Initiativen und Anwohner/innen Mut, sich solidarisch und konsequent gegen den rein an Investoreninteressen ausgerichteten Ausverkauf ganzer Quartiere in Hamburg zu organisieren.”
Frau G., ehemalige Bewohnerin
ich finde gut, dass es euch gibt, auch wenn es schon spät ist und die
Gentrifizierung im Schanzenviertel sehr weit fortgeschritten. Ich bin
1987 in die Schanze gezogen und eine der BesetzerInnen der Schanzenstr.
41a gewesen, aber wohne schon lange nicht mehr im Viertel. Seit Jahren
beobachte ich genervt-desillusioniert die verschiedenen Wellen der
Gentrifizierung die durch’s Schanzenviertel rollen… wie hiess es
neulich bei FSK: Wenn McDo kommt, ist die Gentrifizierung eigentlich
abgeschlossen? Trotzdem: gebt Tim Mälzer und McDo Gegenwind! Rettet die
letzten Inseln. Immerhin - die Schanze 41a steht ja noch.
Ingrid Gangloff, Einwohnerin, St. Pauli
Das Centro Sociale ist wichtig, weil die Menschen in den Stadtteilen ‘rundrum’ einen zentralen Ort brauchen - so etwas wie einen Dorfplatz - als Treffpunkt der Vielfältigkeiten; in einer Zeit, in der mehr und mehr Gemeinschaften zerfasern und es bald nur noch kommerzielle ‘Meeting-Points’ und ‘Events’ gibt.
Ingmar J. Gauger ( ‘Roots Messenger Music’/Tonstudio, Musikproduktion, Künstlerbooking in der Marktstrasse, Karoviertel)
“Ich unterstütze das Centro Sociale, um in Zeiten des massiven Rückzuges des Staates aus sozialen Netzwerken und andererseits der öffentlich geförderten Gentrification meines Stadtteiles, in dem ich seit 2001 lebe, ein klares Zeichen gegen die Kommerzialisierung und den Ausverkauf sämtlicher zwischenmenschlicher Aktivitäten zu setzen!”
Karin Gehrmann
Mirjam Glade
Sabrina Glimmann, Anwohnerin
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil wir mal wieder den Hintern hoch kriegen müssen.”
Helene Gross, Anwohnerin
“Mit der Geburt des Centro Sociale im Viertel kommt endlich Bewegung in die Ohnmacht. Die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung wird geweckt. Es kann sich ein Gegenüber dem Jetzigen entwickeln. Das paßt !”
Franziska Günther
“Ich finde, das centro sociale ist wichtig, weil es zwischen Schanze und Karo
einen Ort jenseits von Absatz- und Marketingstrategien, life-style-Konsum und Schickiisierung geben muss!”
Nina Hälker
Georg Hanke (29), Bootsbauer, Anwohner
Carsten Hansen, Anwohner, Programmierer:
“Ich unterstütze das Centro Sociale, denn ich freue mich auf einen
Treffpunkt jenseits des Kaffee-Strichs auf dem Schulterblatt. Dorfplätze statt Parkplätze!”
Janne Harnischfeger
“Ich bin dafür; Luft holen und langsam gehen.”
paula zucker von hasenzuckers, schreibende hausfreifrau
“Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord und rundrum, weil wir Orte brauchen, an denen die Stadt von ihren BewohnerInnen aktiv verhandelt wird.”
Gaby Hatscher (53), Bewohnerin des Schanzenviertels, Sozialarbeiterin, Attac-Mitglied
Simone Heller, Anwohnerin
“… weil so was klasse ist. Das Centro Sociale ist wichtig, weil (linkes) soziales Leben in dieser Yuppie-Party-Stadt viel zu kurz kommt.”
Michael Herrmann, LERCHENHOF Handwerksgenossenschaft St. Pauli eG
Christiane Hollander Juristin, 45 Jahre alt und seit 23 Jahren St.Paulianerin:
„Klar unterstütze ich das Centro Sociale. Ein kleiner Ort im Quartier, aber von großer Bedeutung und ein Zeichen für die AnwohnerInnen, die umgeben sind von Verdrängern und sonstigen Aufwertungsgeschichten!“
Lea Holz, Anwohnerin
Barbara Huber, 51 Jahre, Zugbegleiterin
Juno Elizabeth Hummel (3)
martin jensen (46), freiberuflicher mathematiker, wohnhaft in blankenese
“ich finde unsere gesellschaft in weiten teilen a-sozial: es wird so wenig gemeinsam gemacht (insbesondere auch nicht ’schichten-übergreifend’). im centrosociale finde ich die möglichkeit, dem ‘im kleinen’ entgegen zu wirken, mit anderen etwas positives gestalten zu können - und das macht sakrisch spass!!”
Steffen Jörg, aus St. Pauli Nord und Mitarbeiter der GWA St. Pauli e.V.
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil es ein emanizaptorischer Kontrapunkt zur herrschenden ‘Aufwertungs’entwicklung im Viertel ist. Es schafft Raum für Selbstorganisation, für Kreativität, für ein solidarisches Miteinander. Es schafft Raum an dem alle teilhaben und mitgestalten können, eineTeilhabe, die nicht von finanziellen Ressourcen des Einzelnen abhängig ist.“
Wiebke Johannsen, freischaffende Historikerin und Autorin
Sally Johnson (42) Grafikerin
Dr. Birgit Kiupel, Historikerin und Zeichnerin aus der Neustadt
“Ja, ich unterstütze das centro sociale mit all diesen beherzten Menschen mit Ihren ausgefeilten Projekten!
Dorothea Koch
Adrian Köllner, “Heimatvertriebener” und Neu - St.Paulianer:
Die sogenannte wachsende Stadt reitet auf der Welle “Ökonomisierung aller Lebensbereiche”.
Höchste Zeit seinen Anker im “Centro” zu werfen, damit ich und wir nicht weggespült werden!
Klaus König, Koch im ‘Feldstern’
Julia Koppke
Holger Koslowski (38), Ex-Schanzen-Bewohner, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
“Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord und
rundrum, weil selbstorganisiert immer auch selbstbestimmt bedeutet.”
Sabine Kramer, Bildhauerin
“Ich halte diese Einrichtung für notwendig.”
Melanie Kranz
“Das Centro Social ist wichtig, weil es Gestaltungsspielräume bietet. Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St. Pauli Nord und rundum, weil ich Orte wichtig finde, an denen Ideen entstehen können und die `bunt´ sind.”
Karin Kröll
Sandra Küchler, Sozialpädagogin
“Ich will dass das Centro Sociale genossenschaftlich und solidarisch getragen wird. Ich finde es super, um der Konkurrenz ein solidarisches Projekt entgegenzustellen. Weiter so, super!“
Jenny Künkel, Stadtplanerin
“Ein soziales Zentrum in St. Pauli ist wichtig, weil der Stadtteil immer auch Raum für Menschen geboten hat, die auf die eine oder andere Art am Rande der Gesellschaft leben wollten oder mussten. Das Centro Sociale kann ein Ort sein, an dem es möglich ist, ein Leben jenseits herrschender Geschlechter- und Körpernormen, rassistischer Zuschreibungen oder der ständigen Bewertung nach ‘Erfolg’ im Erwerbsleben auszuprobieren, ein Ort, um sich politisch zu organisieren und für soziale Rechte und gegen Verdrängung zu kämpfen.”
Marco Lange (45) Politologe, Betreiber der Seite www.roteswinterhude.de
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil es ein Vorbild für andere selbstbestimmte Organisationsformen sein kann. Leben, lieben, lachen und kämpfen, wenn es sein muss!”
Dr. Ines Lasch (47), Slawistin, Buchautorin, Dolmetscherin/Übersetzerin,
Altona-Nord:
“Das Centro Sociale ist eine wunderbare Erfahrung aus Sizilien: Ein Herd, in dem das Feuer nicht ausgeht, weil die Starken nicht müde werden es zu schüren, die Schwachen ihre Stärken durch die Starken und wunderbarerweise durch sich selbst neu erfahren. Ich bin nicht die Aktivistin in der ersten Reihe und auch nicht Mutter Theresa, aber gut und gern ein paar Tropfen Schmieröl im sozialen Getriebe. Steter Tropfen höhlt …”
Stephan Last, Schanzenviertel
Lesbenverein Intervention e. V., Bea Trampenau, Geschäftsführerin
“Das Centro Sociale ist ein tolles und wichtiges Projekt, weil das Karoviertel und das Schanzenviertel besondere Kulturen der Vielfalt bieten, die Ausdruck, Vernetzung und Raum brauchen. “
Hanna Liebig (28), Studentin
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil ein Stadtteil gegen geplante Umsiedlungsmaßnahmen der Stadt zusammenhalten muss und weil Kultur- und Stadtteilzentren immer wichtig sind für die Menschen, die dort leben.”
Bernd Liefke
“Das Centro Social ist wichtig, weil dort Menschen zusammen ihr Umfeld gestalten, ohne dass Renditen und Gewinne wichtig sind oder Geldgeber bestimmen, was läuft.”
Daniel K. Manwire:
“Günstige Angebote für die Menschen aus dem Stadtteil statt Geschäfte für Leute mit viel viel Kohle, find ich gut.”
Samuel Markos, Anwohner aus dem Karoviertel
Inka Marter
Ulf Meinusch, Street-Art-Künstler, Sankt Pauli Sued
Blanca Merz (51), sozial engagiert, unter anderem für allein erziehende Mütter in Kolumbien
Marc Meyer, (47), Rechtsanwalt und Jurist von Mieter helfen Mietern
„Ich unterstütze das Centro Sociale, weil dieser Stadtteil auch nicht kommerzielle Angebote für wirtschaftlich schwächere Menschen benötigt.
Isabel Meyn, Übersetzerin, Altona-Nord
Mieter helfen Mietern
MIETER HELFEN MIETERN (MHM) begrüßt die Bemühungen der Sozialgenossenschaft durch die Anmietung des ehemaligen Pferdestalls in der Sternstraße 2 eine künftige stadtteilbezogene Nutzung zu gewährleisten. (…) Hier gehts zum vollständigen Text.
mindmatters GmbH & Co. KG
mindmatters entwickelt individuelle Software und unterstützt die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord
Emilija Mitrovic, Ret. Marut e.V., Wohnprojekt in St. Georg
A. Möller, Eimsbüttel:
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil alles ohne Freiräume nix ist!”
Georg E. Möller, arbeitet als Ideenscout überall und wohnt mit Kind und Kegel beim Sternschanzenpark
“Diese Markt- und Markenwelt, die sich hier so trendig, so aggressiv und so schnelle breitgemacht hat, macht nur, dass das eigentliche Leben an uns oft genug vorbei huscht. Deshalb muss man dem Leben so etwas wie das centro sociale in den Weg stellen. Ein Raum mit Menschen, die Fragen stellen und die auch den Mumm haben, sich gegenseitig Antworten zu geben, vielleicht auch nur gemeinsam danach zu suchen. Soviel Zeit muss sein und soviel Ort auch. Unser Leben muss besser werden, nicht schneller.”
Sonja Mönkedieck (32), Dr. rer. pol., CEO Monkeydick-Productions
“Ich finde das Centro Sociale gut, weil es eine non-kommerzielle, politische und kulturelle Begegnungsstätte in einem sich zunehmend gentrifizierenden Stadtteil ist.”
Heiko Mohrdiek, Rechtsanwalt, 40:
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil offene Begegnungs- und Angebotsformen vor Ort ein notwendiges Gegengewicht zu den sich ausbreitenden kommerziellen Interessen bilden. Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord und rundrum, weil von Hilfsbereitschaft und Vernunft getragene Projekte außerordentlich begrüßenswert sind.”
Regina Muehlhaeuser
Eileen Ndayisaba (25), Studentin, St. Pauli
“… weil wir uns Freiräume bewahren müssen.”
Birgit Otte, arbeitet im Büro, hat über lange Jahre als Schanzenbewohnerin deren ‘Aufwertungsprozesse’ miterlebt und ist nun St.
Paulianerin:
“Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord und rundrum, um neben der Roten Flora ein weiteres Stadtteilzentrum zu haben, das Raum bietet, der Gentrifizierung und Kommerzialisierung im Viertel entgegenzutreten. Das Centro Sociale ist wichtig, weil gerade finanziell schwächere Menschen im Viertel nicht kommerzielle Räume benötigen, in denen sie sich treffen, austauschen und vernetzen können.”
kristina helena pavicevic, kulturmanagerin und sympathisantin:
“endlich gibt es mit dem centro sociale hier in unserer schönen stadt auch das bürgerengagement, das man sich wünscht, wenn man die italienischen vorbilder von vor 15 jahren kennt! viel erfolg!”
Antonios Peronis, Anwohner St. Pauli und Wirt
Gisela Petersen von attac- oeko -AG
Alexander Porschke, Consultant, Umweltsenator a.D, Eimsbüttel-Süd:
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil es gegen den Trend der persönlichen Absonderung ein Ort werden kann, an dem sich gemeinsames und solidarisches Handeln ganz praktisch beweisen kann.”
Arndt Pretzel
Wendelin Probst
Susie Reinhardt, Journalistin und Musikerin
Jasna Relling, Sozialarbeiterin a.D.:
„das centro sociale ist wichtig, weil ich mir einen platz für menschen im viertel wünsche und nicht den 746. platz für konsument_innen. wir brauchen einen freiraum, den mensch nach seinen wünschen und fähigkeiten mitgestalten und nutzen kann. ich unterstütze die gründung der sozialgenossenschaft, damit das centro selbstverwaltet und weitestgehend unabhängig agieren kann.
Christian Relling
Alexandra Reuter
Herma Römer (88), Vorsitzende der Kurt und Herma Römer-Stiftung
Die Rote Flora
Das Projekt Rote Flora erklärt sich mit den künftigen Nutzer_innen und Betreiber_innen solidarisch und fordert alle auf, gemeinsam für die Durchsetzung des Zentrums zu kämpfen! (…) Hier geht’s zum vollständigen Text.
Anne-Kathrin Rühl, Pädagogin, Schanzenviertel
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil hier Möglichkeiten entstehen, der Anonymisierung durch Gentrification entgegenzuwirken. Anwohner und Hamburger können sich kennenlernen, vernetzen und ihren Sozialraum menschlich und lebendig halten.”
Gaby Runge, Hamburg-Eimsbüttel, Sozialökonomin 45 Jahre
„Das Centro Sociale ist (mir) wichtig, weil ich nicht nur in meiner Wohnung zuhause sein will. Ich unterstütze die Gründung der Sozialgenossenschaft St Pauli Nord und rundrum, weil es mir möglich ist.“
Cigdem Sayman, seit 15 Jahre im Karolinenen Viertel zu Hause:
“Ich finde das Centro Sociale so wichtig, weil es dringend wieder an der Zeit ist, Gemeinschafsprojekte ins Leben zu rufen; um voneinander zu lernen, Spaß zu haben und gefühlte Vereinzelung und Verdrängung zu stoppen. Ich verspreche mir dadurch auch wieder mehr mit den Menschen aus meiner Nachbarschaft in Kontakt zu kommen, und Freiräume für kreative Spinnereinen zu haben. Darum muss es sein….”
Angelina Scheel, Studentin der Sozialpädagogik, Anwohnerin Sternstraße
Nadine Scheffler, Karoviertel
“… ich finde das centro sociale toll und wichtig fürs Viertel und rundrum. Ein schöner neuer Gegenpol zu dem immer mehr konsumorientierten Umfeld, ein buntes Netzwerk von Menschen, die selbstorganisiert etwas aufbauen, was sie als nötig und fehlend im Viertel sehen und nicht von irgendwem durchstrukturiert und durchgeplant vorgesetzt wurde. Ein Ort mit Freiräumen zum Träumen, Denken, Handeln…”
Wilfried Scherff, 37 Jahre alt, Lehrer
„Klar unterstütze ich das Centro Sociale. Ich wohne nicht mehr in der Gegend, weil ich keine passende und bezahlbare Wohnung gefunden habe.“
Bernhard Schillo:
“Das Centro Social ist wichtig, weil der öffentliche Raum immer mehr eingeschränkt wird.”
Barbara Schmidt-Rohr, Vorstand Tanzinitiative Hamburg e.V., St. Pauli-Nord
Klaus Scholz
Kirsten Schroeter, 35 Jahre, Dipl.-Psych. und Mediatorin
Martin Schultze, Anwohner, Karoviertel
Nina Schuster, Soziologin an der Fakultät Raumplanung, TU Dortmund
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil die Bewohner_innen der Stadtteile Orte brauchen, an denen sie sich zusammentun können, um sich der Gentrifizierung und Kommerzialisierung ihrer Lebensräume zu widersetzen.”
Peter Schwoch (40), Berlin, Zimmerer
nora sdun, Textem Verlag Trottoir
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil man sonst erstickt am leise sein.”
Peter Sempel, musikfilmemacher:
“das centro sociale ist wichtig, weil ich hoffe, dass nicht alleundalles von kommerz+machtmenschen und oberflaechlichkeitspartys uebernudelt wird, bzw dass es weiterhin npaarnischen gibt und geben musswird… es lebe die freiheit! peter”
Anna Siegrot, Bühnenbildnerin und Autorin:
„Das Centro Sociale findet meine Unterstützung, weil es besonders in einem Viertel, das immer mehr zur Konsum- und Amüsiermeile wird, wichtig ist, dass es einen Anlaufpunkt für Bewohner dieses Viertels gibt, das für ein ‘Miteinander’, für eine ‘Gemeinschaftsbildung’ steht. Das Centro Sociale steht, für mich, gegen den Trend: Wieviel Geld können wir aus den Sternschanzen -Touristen finanziell herausquetschen? Sondern für: Wer wohnt im Viertel und was können für einander und miteinander tun?”
Solidarische Psychosoziale Hilfe (spsh)
Die psychologisch-soziale Beratungsstelle für erwerbslose Menschen, begrüßt die Initiative zur Gründung einer Sozialgenossenschaft in der Sternstraße. (…) Hier geht’s zum vollständigen Text
Christoph Speier, 53 Jahre, Diplom-Kaufmann, Altona-Nord
Cafe Stenzel am Schulterblatt, Barbara, Norbert und Philipp Stenzel, Schanzenviertel
Prof. Dr. Sabine Stövesand, Hochschule für angewandte Wissenschaften / Fakultät Wirtschaft & Soziales
Fritz Storim
Marily Stroux
“… weil: Ihr habt die Uhren, wir haben die Zeit!”
Martha Thiele, Wissenschaftlerin, Schanzenviertel
Stephanie Toewe-Rimkeit, Umweltaktivistin und Autorin (St. Pauli)
Monika Treut, Regisseurin und Produzentin (Hyena Films), Eimsbüttel Süd
Armin Trott (47), selbständiger Dipl. Informatiker, im Vorstand des Tauschring-Ottensen:
“Das Centro Social ist wichtig, weil wir wir unser Viertel *denen da oben* nicht überlassen dürfen.
Christoph Twickel, Hamburg, Journalist und Autor
Dr. Susanne Uhl, Eimsbüttel
“Das Centro Sociale ist wichtig, weil es immer weniger Orte gibt, wo man einfach so sein kann.”
Steffen Wendelborn, Anwohner aus dem Karoviertel
Friederike Wirtz, Bildungsreferentin
Nicole Wittgrefe, Marktgräfin / Schuhe und mehr, 20357 Hamburg
“Ich unterstütze das Centro Sociale, weil es gut für das Viertel ist!!!”
Dieter Wegner, Verwaltungsangestellter, jetzt Renter, Hamburg-Neustadt
“Das Centro Social ist wichtig, weil es ein Ort werden soll, wo Diskussions- und Informationsveranstaltungen stattfinden sollen. Ich unterstütze die Gründung der Genossenschaft, weil es sowas in dieser Gegend noch nicht gibt.“
Nora Westphal (24), Eimsbüttel-Süd
Ronald Westphal (60), Eimsbüttel-Süd
“… weil die Umsetzung des Konzepts für verschiedene Gruppen der ortsansässigen Bewohner notwendige Angebote bereit stellt.”
Marianne Wildberger
Marc Zeppelin
“Das Centro Social ist wichtig, weil kostenlose Menschen Lust auf Mehr machen.”
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