Das Centro Sociale ist ein autonomer Nachbarschaftstreff, der sich als Kontrapunkt zur Gentrifizierung versteht und der versucht, trotz hoher monatlicher Miet- und Energiekosten Freiräume für nichtkommerzielle Aktivitäten im Viertel zu halten. Das Centro Sociale ist genossenschaftlich organisiert und funktioniert in gemeinschaftlichem Engagement, ohne staatliche Unterstützung, selbstverwaltet und über unbezahlte Arbeit. Zu finden ist das Centro in St. Pauli Nord auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs zwischen dem Karolinen- und dem Schanzenviertel. Ach ja: Niemand muss Mitglied in der eG sein, um ins Centro Sociale zu kommen, aber je mehr GenossInnen wir sind, desto stärker wird das Projekt sowohl finanziell als auch politisch. Wer Lust und Zeit hat, das Centro Sociale zu besuchen, ist herzlich eingeladen, ohne Anmeldung einfach vorbei zu kommen - wir haben keine festen Bürozeiten, aber hier auf dieser Seite steht, wann "was los" ist. Und helfende Hände, die einfach mal mitanpacken, kann das Centro immer gebrauchen, genauer gesagt: ohne helfende Hände läuft gar nichts. Kontakt und mehr Infos gibt es über solidarisch @ centrosociale.de
Raum nutzen im Centro Sociale - wie geht das?
Das Centro Sociale versteht sich als ein Raum für unterschiedlichste Aktivitäten unterschiedlichster Menschen: Wer eine Veranstaltung selbst organisieren will oder einen Ort zum diskutieren, vortragen, auftreten, irgendwie kreativ sein, feiern, zusammen kommen oder was auch immer sucht, wendet sich am besten an die Raumgruppe, die sich jeden Montag um 18.30 Uhr im Centro Sociale trifft. Die Raumgruppe ist auch per mail erreichbar: raumgruppe (at) centrosociale.de
Die hohen monatlichen Kosten (ca 3.500 Euro für Miete und Energie) tragen all' die zusammen, die das Centro nutzen. Vielleicht kann sich die Stadt ja doch eines Tages dazu durchringen, das Centro mit einem Mieterlass zu entlasten. Wer darauf Einfluss hat: nur zu!
Das Centro bietet einen rund 100 qm großen Saal sowie einen etwa 30 großen Raum für Veranstaltungen, einen Seminarraum mit Teeküche sowie weitere kleinere Räume, die sich für kleine und mittelgroße Gruppen eignen.
Für die, die es noch nicht wissen: Das Centro ist kein profitorientiertes Dienstleistungs-Unternehmen mit festen Bürozeiten, sondern ein selbstverwaltetes Projekt, das ausschließlich über unbezahltes Engagement funktioniert. Neue Kräfte, die das Centro unterstützen wollen, sind willkommen.
The autonomous district meeting place Centro Sociale is sponsored jointly by many different people from the Karoviertel, Schanze, St. Pauli and Eimsbüttel district. To keep this self-organized neighborhood project alive, more than 200 individuals and organizations, housing projects etc entered the "Sozialgenossenschaft St. Pauli Nord und rundrum eG" (in formation). There are no fixed jobs or institutional funding. Everybody is welcome to visit the Centro Sociale without notice in advance.