Der Centro Online Kalender gibt allen, die einen Raum für eine Veranstaltung suchen, einen ersten Einblick, wann was frei ist. Ohne helfende Hände läuft im Centro nichts. Wer also Zeit und Lust hat, mitanzupacken, trägt sich in den aktuellen Doodle ein.
_______________________________ Freitag 27. Januar
Die ursprüngliche für heute angekündigte Mobi-Veranstaltung zu Dresden fällt aus!!
10-13 Kyudo Bogenschießen - im Saal -
16-23h - Fab Lab: Open Lab Day - im ‘Büro’
Fabulous St. Pauli ist zur Zeit im Eckraum vom Centro Sociale, gegenüber der Schlachthofpassage zu finden. Jeden Freitag gibt es den Open Lab Day, an dem Ihr gerne vorbei kommen und selber 3D Drucken, Lasercutten, Euch Wissen aneignen, schnacken, mit Elektronik bausteln, nähen, produzieren oder eigene Maschinen bauen könnt.
16 bis 18h mujeres sin fronteras Deutschkurs
| 19.30h Das Storyboat
The Story Boat, Hamburg’s friendliest story telling club, runs every last Friday of the month, 7.30 pm at the Centro Sociale. Come and enjoy by listening and / or contributing: an evening of stories, jokes, poems or songs. A multi-lingual place: people tell stories in German, in English or any other language. Guests will be requested to give a donation of 4 € to this non-profit initiative. The evening will last until approx. 10 pm, including a 30 min. interval.
_______________________________ Samstag 28. Januar
die Party heute abend fällt aus!!
_______________________________ Sonntag 29. Januar
| 19 h Der Ermittlungsausschuss (EA) lädt ein: Infoveranstaltung zu den §129 Ermittlungsverfahren in Desden - mit Gästen aus Dresden
Die Kampagne Hundertneunundzwanzig e.V. beschäftigt sich mit dem aktuellen Ermittlungsverfahren nach §129 der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, welche gegen 44 Personen in und um Dresden eröffnet wurden. Unter Einbeziehung des allgemeinen politischen Klimas in Sachsen und den daraus resultierenden polizeilichen Manövern, wie der massiven Funkzellenauswertung wollen wir euch zeigen, womit sich radikale Linke – nicht nur – in Sachsen auseinandersetzen müssen. Die Präsentation ist in mehrere Teilbereiche gegliedert. Sie beinhaltet einen historischen Abriss von der Entstehung und Entwicklung des §129 (a/b), die (aktuellen) Sondervorschriften, die sich aus solchen Ermittlungen ergeben (StGB, StPO u.a.). Desweiteren gibt es einen (wirklich) kurzen Überblick über den 13./19. Februar 2011 in Dresden, die Chronik der Razzien und Infos über bis jetzt bekannte Überwachungsmaßnahmen im Zuge der aktuellen Ermittlungen. Nachdem auf die Funkzellenauswertung eingegangen wird wagen wir eine Politische Einordnung, die auch über lokale Aspekte hinaus geht. Mehr Infos gibt es hier.
_______________________________ Montag, 30. Januar 2012
16-19h mujeres sin fronteras * 18.30h - 20.30 Raumgruppe * 19 Uhr attac AG Ökologie * 19.30h Else - Erwerbslosen Selbsthilfe *
_______________________________ Dienstag, 31. Februar 2012
10.30h bis 12.30h Büchertauschbörse - ein inklusives Angebot des alsterstern (immer dienstags, mittwochs, donnerstags im Eckbüro)
* 18 h Offene Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt * 19.30h Noya / junge attacis * 19.30h Rote Hilfe Beratung
…und um 21.21h im Feldstern, unserer Lieblings-Kneipe nebenan, drei Songs unplugged beim Musik-Quickie // Eintritt frei //
_______________________________ Mittwoch, 1. Februar
10.30h bis 12.30h Büchertauschbörse - ein inklusives Angebot des alsterstern (immer dienstags, mittwochs, donnerstags im Eckbüro)
* 14h-18h fab lab im Büro * 20h Freies Netzwerk zum Erhalt des Schanzenparks im Büro *
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VORSCHAU
am 3. und 9. Februar nachmittags
Der gemeinnützige Förderverein “Freundinnen und Freunde des Centro Sociale e.V.” lädt alle Interessierten ein zu einer Führung durch die Ausstellung
DIE HAMBURGER POLIZEI IM NATIONALSOZIALISMUS
am Freitag, 3. Februar 16.00 Uhr unter der Leitung des Historikers Martin Reiter.
Treffpunkt am Stadthaus, Eingang der BSU, Stadthausbrücke 8 / Beginn: pünktlich! und
am Donnerstag, 9. Februar 15.30 Uhr unter der Leitung der Historikerin Wiebke Johannsen, Treffpunkt am Hamburger Rathaus im Eingangsbereich / Beginn: pünktlich!
Die Tour dauert jeweils zwei Stunden. Die Kosten für die Tour trägt der Förderverein des Centro Sociale, trotzdem wird ein Hut rumgehen. ACHTUNG: Es können jeweils maximal 25 Menschen pro Tour teilnehmen (first come, first serve) Eine Anmeldung sichert die Teilnahme Leider sind Rathaus und Stadthaus am Wochenende und an den Abenden geschlossen, deshalb finden die Führungen tagsüber/werktags statt.
_______________________________ Dienstag, 7. Februar
19.30 Uhr
POLITISCHE HÄFTLINGE IN NEUENGAMME
Sie waren die ersten Häftlinge in den deutschen Konzentrationslagern. Die Tatsache, dass viele hunderttausend GegnerInnen der Nazis mit Haft in KZ und anderen Haftanstalten aufgrund ihres Widerstandes verfolgt wurden, ist heute kaum noch präsent. Wir möchten vom Schicksal, den Kämpfen und auch von den Misserfolgen der politischen Häftlinge im KZ Neuengamme berichten. Wer waren sie und woher kamen sie? Auf welchen Wegen gelangten sie in das KZ Neuengamme? Gelang es ihnen, den Kampf für ihre politischen Ziele auch im Terrorsystem des KZ weiter zu führen und haben sie sich, wie Fritz Bringmann schrieb, „selbstlos für die internationale Solidarität eingesetzt?“ Oder waren die „Roten Kapos“ gegenüber anderen Häftlingen „so schlimm wie die SS“? Wie war ihr Verhältnis zu anderen Häftlingsgruppen? Diese Fragen stellten sich auch die in den internationalen Häftlingsverbänden zusammengeschlossenen Überlebenden des KZ Neuengamme. Wir zitieren aus deren Diskussionen und stellen drei politische Häftlinge, Albin Lüdke, Fritz Bringmann und André Mandrycxs, vor und lesen aus Erinnerungsberichten und Gesprächen.
Referenten sind Michael Grill und Thomas Käpernick.
_______________________________ Donnerstag, 9. Februar
10.30h bis 12.30h Büchertauschbörse - ein inklusives Angebot des alsterstern (immer dienstags, mittwochs, donnerstags im Eckbüro)
* 19h die Leute:real | im Eckbüro *
19 Uhr SPERLINGSKINDER. Buchvorstellung und Gespräch mit Antje Kosemund
Eintritt frei, der Hut geht rum
Antje Kosemund, geboren in Hamburg 1928, ist seit mehr als 20 Jahren im Landesvorstand Hamburg der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. aktiv. Außerdem ist sie Mitglied im Stiftungsrat des Auschwitz Komitees und im Beirat der Hamburger Stiftung für NS-Verfolgte. Seit etwa 20 Jahren hält Antje Kosemund Vorträge in Fach- und Gesamtschulen, Gewerkschaften und anderen Organisationen und setzt sich für ein würdiges Erinnern an die Opfer der Euthanasie in der NS-Zeit ein. Ihr biographischer Bericht “Sperlingskinder” ist erschienen im VSA Verlag. Eine Veranstaltung des gemeinnützigen Fördervereins “Freundinnen und Freunde des Centro Sociale e.V.”
_______________________________ Montag, 20. Februar

19 Uhr Einladung zur Gründung eines Jugendbündnisses gegen den von (Neo-)Nazis organisierten “Tag der deutschen Zukunft” in Hamburg am 2. Juni 2012. Über eine Rückmeldung, würden sich die Noyas aus organisatorischen Gründen freuen, sie ist aber nicht notwendig.
_______________________________ Donnerstag, 23. Februar
18 – 21 Uhr Gewalt – Macht – Sinn
Das Hamburger ‘Handlungskonzept gegen Jugendgewalt’: (Was) hat das mit Sozialer Arbeit zu tun?
Neben der aktuellen Diskussion um Sozialraumorientierung und Infrastruktur wird in Hamburg – eher still – das ‘Handlungskonzept gegen Jugendgewalt’ weitergeführt und ausgebaut. Zu den 10 Säulen des Programms gehören u.a. Polizisten an allen Hamburger Schulen („Cop4You“), regelhafte Anti-Aggressivitäts-Trainings („Cool in School“) an Schulen, Elterntrainings („Early Starter“) an Kindergärten und Fallkonferenzen unter Leitung der Polizei. Die neue Regierung kündigte in ihrem Arbeitsprogramm vom 10. Mai an, dieses ausbauen und verschärfen zu wollen: die „veränderte Konzeption muss dabei Wert auf die konsequente Durchsetzung des Schulbesuchs, evtl. auch durch die Verhängung von Bußgeldern gegen die Eltern, verbindlichere Anti‐Gewalt‐Trainings, Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs und schnellere Fallkonferenzen aller beteiligten Behörden legen“.
Dieser präventiv-repressive Umgang mit den so genannten gefährlichen Kindern und Jugendlichen greift nicht nur in Hamburg um sich. Soziale Arbeit beteiligt sich daran und wird beteiligt.
Ausgehend vom Status Quo in Hamburg (Was passiert?) wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, wer hier welche Handlungsaufforderungen an Soziale Arbeit richtet und wie diese zu bewerten sind – ganz praktisch und im Hinblick auf die Sozialpolitik in der Hansestadt. Das wollen wir mit Euch und Ihnen diskutieren.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die gemeinsame Diskussion und Verständigung, die durch drei Impulse angeregt wird:
A) Gefährdete oder gefährliche Jugendliche – Tilman Lutz (Prof. an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie)
B) Das Handlungskonzept gegen Jugendgewalt – Martin Karolczak (wiss. Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaft (Arbeitsbereich Sozialpädagogik) der Uni Hamburg)
C) … und was hat das mit Sozialer Arbeit zu tun? – Timm Kunstreich (Mitglied der Redaktion der Zeitschrift WIDERSPRÜCHE)
Orga: Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg
am 28. Februar, 13. und 22. März sowie am 5. und 19. April, 18.30h
EUROPA KRISE HEGEMONIE
Eine Veranstaltungsreihe der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg
„Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann.“ (Antonio Gramsci)
Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die sich im Herbst 2008 zur globalen Krise entwickelt hat und gegenwärtig in der „Euro-Krise“ einen weiteren Ausdruck findet, bestimmt die Agenda der politischen Eliten Europas: Hektische Versuche mittels neuer Sparprogramme die Lage in den Griff zu bekommen, Kürzungen zu Lasten der öffentlichen Haushalte und der prekär Beschäftigten sind vor allem in den südlichen Ländern des Kontinents auf der Tagesordnung. Die Maßnahmen erscheinen als Sachzwang und werden kurzer Hand unter Ausschaltung demokratischer Grundprinzipien durchgesetzt. Eine Politik, die bei den Betroffenen zunehmend auf Widerstand trifft. In Spanien haben “Die Empörten“ im Frühsommer vergangenen Jahres mit ihren Protesten auf der Puerta del Sol in Madrid eine Protestbewegung angestoßen, die auch in Griechenland, Italien und Portugal von den sozialen Bewegungen aufgenommen wurde. Die Forderung „Democracia Real Ya“ („Еchte Demokratie – Jetzt“), zielt auf die Teilhabe an den relevanten Entscheidungen sowie die gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums; sie ist, bei aller Unterschiedlichkeit der Bewegungen, zum gemeinsamen Bezugspunkt geworden. Auch wenn es bislang nicht gelingt die Hegemonie der neoliberalen Politikansätze zu überwinden, so schafft die Krise dennoch ein gesellschaftliches Bewusstsein von den Grenzen und der Endlichkeit kapitalistischer Arbeits- und Lebensweisen. Neue Akteure und Politikformen provozieren bestehende Hegemonieverhältnisse, neue Fragen an die Umsetzung einer alternativen, einer gerechten und tatsächlich demokratischen Gesellschaft entstehen, aber auch neue Entwürfe, Bezugspunkte und Entwicklungspfade linker Politik sind gefordert.
28.02: Gramsci global - Buchvorstellung
Wie lässt sich die globale Durchsetzung des neoliberalen Projekts verstehen? Und welche Perspektiven eröffnet die gegenwärtige Krise für gesellschaftliche Veränderung? Für die Diskussion solcher Fragen stellt der italienische Marxist Antonio Gramsci (1891-1937) schillernde Begriffe wie „Hegemonie“, „integraler Staat“ oder etwa „organische Krise“ zur Verfügung. Ihnen wird in der Buchvorstellung nachgegangen – samt der Frage, wie eine „widerständige Aneignung Gramscis“ gerade heute aussehen könnte.
Mit Benjamin Optratko, Oliver Prausmüller (beide Wien) und Laura Horn (Roskilde)
13.03: Podiums- und Diskussionsveranstaltung: Krisenproteste und soziale Bewegungen in Europa und dem arabischen Raum. Veranstaltung und Diskussion mit Pedram Shahyar, Ismail Küpeli und Margarita Tsomou.
………………………………… 1. März | 26. April, jeweils 19.30h
SOZIALISTISCHER SALON 2012
Zwei Zeitschriftenredaktionen bitten zur Diskussion
„Politik der Armut in der aktivierten Bürgergesellschaft“ (mit Thomas Wagner) am Donnerstag, 1. März 2012
„Neoliberale Gesundheitspolitik – Kritik und Alternativen“ (mit Nadja Rakowitz) am Donnerstag 26. April 2012
Die Zeitschriften express und Widersprüche kommen aus der Tradition der undogmatischen Linken der 1960er – bis 1980er Jahre, namentlich dem Sozialistischen Büro. Die Zeitschriften thematisieren aus unterschiedlichen Perspektiven Fragen nach der Produktion unserer sozialen und politischen Verhältnisse. Im express werden Fragen aufgeworfen, die als Konflikte in und um Produktionsverhältnisse der Lohnarbeit aufbrechen. In den Widersprüchen werden Fragen bearbeitet, die sich in den Konflikten um die Gestaltung des Sozialen zeigen. Die Redaktionen laden zum Gespräch mit Autorinnen und Autoren der Zeitschriften sowie mit ReferentInnen aus Gewerkschaften, Wissenschaft und sozialen Bewegungen ein. Die Themen lassen auf gute Unterhaltungen hoffen und knüpfen an die erste Reihe des Sozialistischen Salons 2011 an.
22.03: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Thomas Sablowski: “Kapitalismus und Krise”
04.04 (oder 5.4.?): Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Gregor Kritidis; „Postdemokratie und antagonistische Bewegung in Griechenland “
19. 04: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Mario Candeias: „Von der Finanz- und Wirtschaftskrise zur revolutionären Realpolitik ?“
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Bitte unterstützt den gemeinnützigen Förderverein Freundinnen und Freunde des Centro Sociale e.V. mit einer Spende an das Konto 12273600, BLZ 20190003 (Hamburger Volksbank). Eure Euros sichern die kommenden Veranstaltungen im Centro Sociale. Der Förderverein ist als gemeinnützig anerkannt, die Spenden sind steuerlich absetzbar!
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